Wer sind wir?

Bei uns regiert die Geselligkeit als Gegenpol zur Anonymität der Alma Mater, und bei lustigen Gesängen und gemütlichen Runden am Biertisch wächst in unseren Gemäuern nicht der Filz, sondern gedeihen Lebensfreundschaften. Und das bereits seit 1888!

Wir verbinden Tradition und Moderne, Studenten und Altherren, Bier und Wissen, Erstsemestrige und Masterstudenten. Wir sind ein fröhlicher, freundlicher und hilfsbereiter Haufen.

Wir sind die Zähringia Bernensis, eine 1888 gegründete und damit eine der ältesten und traditionsreichsten Studentenverbindungen an der Uni Bern. Mitglied werden bei uns können alle männlichen Studenten, die an der Uni Bern immatrikuliert sind. Was du studierst, spielt dabei keine Rolle; fast alle Studienrichtungen sind bei uns vertreten: Ob du Medizin oder Jus, Germanistik oder Geschichte, BWL oder Theologie studierst – bei uns bist du willkommen und gut aufgehoben!

Durch unsere Zugehörigkeit zu einem Dachverband, dem Falkensteinerbund, besteht ein Netzwerk zu anderen Verbindungen überall in der Schweiz: Dem Schwizerhüsli Basiliensis, der Carolingia Turicensis in Zürich und der Valdésia Lausannensis in Lausanne; sowie dank des Freundschaftsverhältnisses zum Wingolfsbund zu knapp 40 Verbindungen in Deutschland und Österreich. Berner Zähringer zu sein, ist mehr als nur eine Mitgliedschaft in einem Verein – es ist ein Freundschaftsbund fürs Leben!



Charakter

Wir sind farbentragend. An verbindungsstudentischen Anlässen pflegen wir studentische Traditionen und tragen Couleur und Band in unseren Verbindungsfarben Rot-Gold-Blau. Wer diese Farben trägt, ist nicht nur ein Teil einer grossen Gemeinschaft, sondern identifiziert sich auch mit unseren Werten. Das heisst für uns vor allem: Toleranz gegenüber anderen, denn wir pflegen das Toleranzprinzip. Deswegen hat extremes Gedankengut bei uns keinen Platz! Wir sind auf den moralischen und ethischen Werten des abendländischen Christentums gegründet, im Gegensatz zu vielen anderen Verbindungen aber politisch und konfessionell neutral. Deswegen findest du bei uns viele verschiedene Nationalitäten, Konfessionen, Ansichten und Meinungen – rege Diskussionen und der gegenseitige Austausch sind wichtiger Bestandteil unseres Verbindungslebens.

Desweiteren pflegen wir das Mässigkeitsprinzip, d.h. bei uns gibt es keinen Trinkzwang; und sind freischlagend, erlauben also unseren Mitgliedern das studentische Fechten, sollten sie das wünschen.

Oder, um es mit dem Prinzip in den Statuten auszudrücken:
„Die Zähringia Bernensis ist eine Lebensverbindung. Sie ist eine Gemeinschaft von Studenten, die sich mit aktuellen Fragen beschäftigt. Sie strebt danach, offen zu sein und sich nicht gegen bestimmte Problemkreise abzuschliessen. Ihre Mitglieder helfen einander im Studium und bei persönlichen Problemen und versuchen, auch eine Verbindung zwischen den Fakultäten herzustellen. Ihr Ziel soll es sein, unter den Mitgliedern freundschaftliche Beziehungen zu fördern und diese über das Studium hinaus zu pflegen.“



Devise

Wir haben die Devise "Gott - Freundschaft - Vaterland". Oft stellt sich die Frage: Was bedeutet das in der heutigen Zeit? Schlussendlich muss dies jeder Zähringer für sich entscheiden. "Gott" ist nicht nur ein Relikt, welches darauf hinweist, dass wir einst eine Theologenverbindung waren, es soll auch aussagen, dass wir auf den moralischen und ethischen Werten des Christentums gegründet sind, und des weiteren dass bei uns auch die Religion durch unsere konfessionelle Neutralität ihren Platz hat, auch wenn mittlerweile die Mehrzahl der Aktiven nicht mehr Anhänger einer Religion sind. "Freundschaft" erklärt sich von alleine - wir sind eine Lebensverbindung, und legen grossen Wert auf das Aufbauen und Pflegen von lebenslangen Freundschaften, nicht nur innerhalb unserer und zu anderen Verbindungen, sondern generell in alle Richtungen. "Vaterland" schliesslich soll zeigen, dass wir uns als Teil der Gesellschaft Schweiz sehen und uns verpflichtet fühlen, ihre Regeln, Gesetze, Traditionen und Normen zu achten sowie uns einzubringen und daran mitzuarbeiten.