CCC, Datum: 20.08.2015, Ort: Bern und Umgebung

Daniel Ziltener v/o Magnus

Als ich den Titel für den Ferienanlass von AH Cousteau wählte, hatte ich noch keine Ahnung, was Cousteau an diesem Mittwochnachmittag auf die Beine stellen würde. Genau genommen hatte ausser ihm selbst niemand eine Ahnung. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er damit unser aller Erwartungen übertroffen hat.

An diesem 19. August also trafen wir uns um 15:00 c.t. am Treffpunkt im Bahnhof Bern. Erstaunlicherweise waren alle schon um fünf nach da. Cousteau liess uns denn auch nicht lange zappeln, was in den beiden Couverts steckt, die er - neben acht Bärner Müntschi - dabei hat. Er hatte uns einen Foxtrail gebucht für zwei Vierergruppen! Die Gruppen waren dann auch schnell gemacht: die vier mit Couleur in eine, die vier ohne Couleur in die zweite Gruppe. So starteten um viertel nach Credo, Contra, Carolus Rex und Divina mit ihren vier Bier, und um halb vier dann Cousteau, Animus, Horus und Magnus. Startpunkt war bei der Tiefenau, also gleich eine kurze Fahrt mit der RBS. Bei "Felsenau" auszusteigen war für mich als Fuxen natürlich sehr verlockend - der Rest der Gruppe hat mich aber mit einem Bier bei sich behalten können.

Insgesamt 16 Posten warteten auf uns, manche als Rätsel, manche als Hinweis, bei wieder anderen musste man zuerst etwas für den Hinweis tun. Manchmal war etwas nachdenken gefragt, hin und wieder half es aber auch, dass wir Bern doch recht gut kennen. Via Zehendermätteli, der Fähre und schliesslich nach dem Bremgartentunnel ging es mit dem Bus wieder zurück in die Stadt - der Rest spielte sich in der Altstadt ab, und beim Rathaus waren wir dann auch kurz in Versuchung, gleich ins Heim zu gehen. Vorerst haben wir das aber bleiben lassen. Nach dem Schlussfoto und der ein oder anderen Berner Anekdote, die uns vom Foxtrail mitgegeben wurde, gings dann aber mit dem Bus zur Nydegg (wohlklingend in den Ohren!) in unser Heim.

Da wurde mir dann auch gleich wieder schmerzlich bewusst, dass ich Fuxe bin. "Magnus, hol mal unten aus dem Kühlschrank eine Harasse Bier!". Eine positive Überraschung war dann, dass es das selbstgebraute Bier von Cousteau war, auf das wir heute alle insgeheim gehofft haben! Ganze zwei Harassen davon hat er mitgebracht. Immerhin habe ich dann aber auch das Hohe erhalten. Fuxenmonarchie!

Währenddessen macht sich Cousteau draussen am mitgebrachten Kugelgrill zu schaffen. Er legt eine Art Wok auf die glühenden Kohlen und brät die Pouletflügel. Die Corona blickt mit Vorfreude auf die Terrasse hinaus, als Cousteau das Fleisch vom Grill nimmt - aber fertig ist da noch gar nichts. Zu unserer Überraschung nimmt er jetzt ein paar Tupperwareboxen hervor und kocht uns auf dem Grill eine Pouletflügel-Paella!

Nach dem Essen geht der Abend in einen fast normalen Stamm über, und es wird auch endlich diesen Sommer wieder mal gekantet. So klingt der Abend bei selbstgebrautem Bier und ein paar zusätzlichen Pouletflügel bis um Mitternacht aus, und die verbliebenen Zähringer gehen zufrieden nach Hause.

2015-08-19-17-19-11_Bern_a0B5700001avFjWEAU 2015-08-19-17-29-48_Bern_a0B5700001avFjXEAU