Journée de Falkenstein der Valdésia Lausanne, Datum: 21.03.2015, Ort: Lausanne

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

12:45, Treffpunkt Bahnhof Bern: Niemand da.
12:49, Treffpunkt Bahnhof Bern: „Oh shit, Bus verpasst“, „Verdammt, i chume direkt ufs Gleis“, „Scheisse Jungs, has chli verhängt, chume mitem nächschte Zug nache“.
13:04, Zug Bern-Lausanne: Nur eine Person fehlt – Close enough.
Man sieht es, die Zähringer Aktiven gehen entweder zu einem Bummel, besuchen eine Falkensteinerverbindung oder begeben sich zum Philistertag. Heute jedoch ist besonders, denn wir gehen nach Lausanne an die „Journée de Falkenstein“, den Aktiventag des Falkensteinerbundes, welcher die Valdésia Lausanne dieses Jahr organisiert. Treffpunkt ist der Bahnhof in Lausanne, wo eine Gruppe bestehend aus Cincinnatus, Carolus Rex, Fenrir, Rabe, und Magnus von den Valdésern empfangen wird. Währenddessen irrt Polit, der mit dem nächsten Zug eingetroffen ist, am Bahnhof umher. Schnell stellt sich heraus, dass der Falkensteineranlass eher als Zähringia-Valdésia Anlass enden wird, da weder unsere Freunde vom Schwizerhüsli noch die der Carolingia anwesend sind.

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Nichtsdestotrotz wird der Tag mit einem Bier im Bahnhofsrestaurant begonnen, welches Balsam für die katergequälten Seelen der anwesenden Zähringer ist. (Witz nicht begriffen? Schau hier [Insert Link zu Concorder Bericht] um zu sehen, was wir am Vorabend getrieben haben!) Danach geht es weiter in das Vivarium etwas ausserhalb von Lausanne. Dort erhalten wir eine Führung durch die äusserst exotischen Frosch-, Spinnen-, Schlangen-, Echsen- und Krokodilarten. Man nimmt sich viel Zeit für uns, und wir hätten nicht gedacht, nach einer solch couleurischen Woche so aufnahmefähig zu sein. Hast du gewusst das das gefährlichste Tier in der Schweiz (Anzahl Todesfälle pro Jahr) die Biene ist? Und hättest du das auch gewusst, wenn du NICHT am Vorabend gerade einen Beitrag dazu bei Galileo gesehen hättest? Das dachte ich mir. Lauter solche spannende Informationen haben wir bei diesem Besuch erhalten.

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Anschliessend ging es in den Verbinungskeller der Valdésia, wo wir mit  viel Weisswein begrüsst wurden, und wir Hand in Hand daran gearbeitet haben, den Röstigraben etwas kleiner zu machen. Bewirtet wurden wir mit einer einheimischen Spezialität, dem Papet Vaudois, und Bier, welches lustigerweise den Namen „Zähringer“ hat. Nach Rücksprache mit dem Hersteller wurde uns mitgeteilt, dass die Namen Schwizerhüsli und Carolingia in der inneren Auswahl für das Bier waren, man es schlichtweg aber nicht übers Gewissen bringen konnte, einem Bier den Namen einer Verbindung zu geben, welche selber noch nie die lokale Schwesterverbindung besucht hat. (Nur Spass, aber ehrlich, es gibt ein Herbstreisli ins Unterwallis und da gibt’s Anmeldungen zuhauf, wieso klappt das denn jetzt nicht?)
Nach geraumer Zeit fängt der Wein und das Bier an, die Launen zum Gesang zu leiten und wir Zähringer entdecken einen völlig neuen Teil unseres Kantenprügels. Habt ihr gewusst, dass wir so viele Kanten auf Französisch haben? Sogar welche auf Italienisch und Rätoromanisch? Das öffnet ja völlig neue Wege! (Wohl eher nicht, aber der Gedanke daran ist schön). Vielerlei Anekdoten aus den Verbindungen machen die Runde, aber auch aufgrund des fehlenden Comment kann die Atmosphäre nicht ganz mit derjenigen der Zähringia mithalten.
Das Bundeslied  des Falkensteinerbundes erklingt im Keller der Valdésia und danach wird es auch bereits langsam Zeit für den Rückweg nach Bern. Unter Begleitung von Tello begeben wir uns an den Bahnhof zurück und blicken auf einen toll organisierten Falkensteineranlass zurück, der nächstes Jahr nur besser werden könnte, wenn von allen Falkensteinerverbindungen die guten Leute anwesend wären.

Grosses Dankeschön an die Valdésia Lausanne für die Organisation des Journée de Falkenstein, und möge es eine Inspiration für zukünftige Anlässe sein. Besonderen Dank geht an die Hauptorganisatorin Pocalypse! Besucht unsere Bundesbrüder und –Schwestern der Valdésia unter valdesia.ch.

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