Schlusskneipe der Carolingia Turicensis, Freitag 05.12.2014, Ort: Restaurant Neumarkt

Robert Arnaud v/o Cincinnatus


IMG-20141205-WA0000

Freitagabend, 19.30 Uhr, Zürich HB – Anwesend: Die üblichen Verdächtigen Cincinnatus, Magnus und Desperado.
Was um Himmels Willen machen wir in Zürich? Wir schauen uns das Schönste in der Stadt an

(Den Bahnhof beim Wegfahren). Höhö, toller Witz, erst eine Million Mal gehört.

Hier geht's zu den Fotos und zu noch viel mehr Fotos

IMG_3192_1450_54845688028

Bevor die Stimmung ganz kippte wurde uns klar, weswegen wir wirklich in Zürich waren. Unser hochwohllöbliche Schwesterverbindung Carolingia Turicensis lädt zu ihrer Schlusskneipe des HS 14 ein. Ort: Tief im Feindesland. Wir schleichen uns durch die Strassen und wundern uns des ausländischen Dialekts. Beim Restaurant Neumarkt angekommen finden wir im Saal des ersten Stockes die gesamte Schar an Carolingern. Viele Aktiven, Altherren und Keilmöbel sind zu Besuch, viel mehr als normalerweise an einer Schlusskneipe im Dezember teilnehmen. Der Grund dafür: Der ehrenwerte Carolinger Altherr Landolt v/o Röhrli ist im Frühjahr verstorben und hat seine Lebensverbindung in sein Testament aufgenommen. Zu seinen Ehren wird die Schlusskneipe auch in seinem Gedenken gehalten. Die grosse Teilnehmerzahl wird jedoch dadurch erklärt, dass jeder zu einem vorzüglichen Hirschpfeffer eingeladen ist. Da sagt man natürlich nicht nein!

Wir verbringen den Abend als Ehrengäste bei den Zürchern, die trotz ihres Fehlens an offiziellen Bundesfesten ihre Bundesbrüder herzlich bei sich aufnimmt. Da wir jedoch anständige Gäste sind, haben wir auch etwas mitgebracht: Eine grosse Flasche eines mehr oder weniger exquisiten Bieres (siehe Bild), die bei einem Verbum seitens Cincinnatus überreicht wird. So wird gesungen, getrunken, gegessen und geredet, während nebenbei die Chargierten der Carolingia noch ihre Ansprachen an die Corona halten. Der Abend schreitet fort mit der Rezeption von 3 neuen Mitglieder (Notiz: Anscheinend wird hier der Rezeptionskantus gesungen) und der Bildung einer Kommission für die Bestimmung der Cerevis-Vorschläge für die neu Rezipierten. Inmitten dieser geselligen Gemeinschaft und guten Laune müssen wir aber leider bereits wieder gehen, denn der letzte Zug wartet nicht auf uns (haben wir bereits probiert und mussten die Nacht in der Zürcher Langstrasse verbringen, das wollen wir niemandem zumuten. Für eine bessere Beschreibung bitte den Wikipedia-Artikel zu „Hölle“ lesen). Vor der Zugabfahrt gönnen wir uns unser letztes Bier in Zürich zusammen mit einer ausgezeichneten Böllesuppe (Berndeutsch: Zibele). Somit endet der Abend im Zug zurück nach Bern (dem wirklich schönsten Ort…) unter starken Flatulenzen der anwesenden Zähringer.

Achja und Magnus ist in Bern noch in eine Schlägerei verwickelt worden, jedoch ist dies eine Geschichte für ein anderes Mal. Bis dahin danken wir der Carolingia Turicensis für die Einladung und Gastfreundschaft. Wir hoffen, dass ihr uns bald einmal in Bern besuchen kommt, ihr seid hier jederzeit willkommen!

IMG_3147_1433_548456784e7