Zweifärbeler mit der Halleriana, Mittwoch 03.12.2014, Ort: Halleriana-Heim

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

 

Was wäre das Couleursemester ohne Zweifarbenkneipe? „Eigentlich auch so ziemlich spannend und lustig“. Wieso machen wir denn überhaupt Mehrfarbenkneipen? Ganz einfach: Man will sehen, wieviele Quarten im Glas die andere Verbindung hat, wie die Kanten gesungen werden und wie das Verbindungsheim aussieht!

Es heisst ja oft von den anderen Berner Platzverbindungen etwas abschätzig, die Zähringia sei eine "T-Shirt-Verbindung", weil wir an den meisten Anlässen keine Anzüge tragen. Wir hingegen sind froh darüber, und es ist auch schön, eine Zweifarbenkneipe mit einer Verbindung durchzuführen, die unsere Ansichten teilt, was den gesamten Abend sehr viel entspannter und ungezwungener gemacht hat. So trifft sich also die Zähringia um 19:00 s.t. am Zytglogge und geht anschliessend gemeinsam ins Heim der Halleriana Bernensis an der Rathausgasse. Wir werden herzlich begrüsst, und nach einer kurzen Klärung der Unterschiede im Comment kann die Kneipe beginnen!

 

Die geschenkte Fahne
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Da die Halleriana bei der letzten gemeinsamen Veranstaltung ihre Fahne bei uns "vergessen" und sie mit einem Abendessen "zurückgekauft" hat, haben wir uns ebenfalls noch mit einem Geschenk revanchiert; neben dem Couleuriker-Geschenkklassiker Whiskey gab es eine Fahne "Bierzone". Damit sie nächstes Mal diese vergessen können, anstelle der teuren Verbindungsfahne.

Es wird geredet, getrunken, gegessen, verdonnert, gerempelt, gesungen und gelacht. Nicht nur haben sich an diesem Abend zwei Verbindungen getroffen, die eine sehr ähnliche Einstellung zum Couleurstudententum haben, sondern deren Aktivitas sehr lässig und sympathisch sind und deswegen gut miteinander auskommen.

Döbelju's zweiter Bierturm

Der Abend gipfelt nicht nur bei der Cereviswahl des Brandfuxen der Halleriana, welcher einen Bierturm nach dem anderen kippen musste (heidnisches Ritual), sondern in der Gründung einer gemeinsamen Bierfamilie „Prosperitas“, bestehend aus Zähringern und Hallerianern, mit dem Hauptstoff „Cornichon“. Je später der Abend fortschritt, desto besser klang die Idee und die Zuversicht, damit eine Institution für zukünftige Generation geschaffen zu haben. Pläne für gemeinsame Familienanlässe inklusive gegenseitiges Vorstellen der Schwiegereltern wurden bereits gemacht.

Der starke Kater am nächsten Morgen erschwerte die Erinnerung an den Vorabend und an die neu gegründete Bierfamilie. Haben wir das wirklich gemacht? Kann man das überhaupt? War in dem Getränk wirklich nur Bier? Was ist mit dem mitgebrachten Whiskey passiert? Habe ich die Sauerei auf dem Klo weggeputzt?
Nach der Morgentoilette merken die Beteiligten, dass eine gemeinsame Bierfamilie mit diesem Hauptstoff keine gute Idee ist und entlassen die Mitglieder der jungen Bierfamilie wieder in ihre ursprüngliche Bierfamilie, wo sie mit offenen Armen empfangen werden. Gut dass wir in der Zähringia nur die Walhalla, Musketiere und Tafelrunde haben, denn diese machen bereits genug Ärger.

Liebe Halleriana, danke für den tollen Anlass und die Einladung zu euch nach Hause. Wir freuen uns bereits, in der Zukunft einen weiteren Anlass mit euch durchzuführen!

Zähringia und Halleriana vivat-crescat-floreat in aeternum!!!

P.S. Das auf dem Klo waren wir nicht und woher die komischen Nachrichten an Lumpatz‘ (H!) Freundin kommen wissen wir auch nicht.