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Daniel Ziltener, 26.08.16

Es ist ein bewölkter Tag im Mai, an dem ich das Zähringerhaus aufräume, damit es für die Semesterschlussparty der Fachschaft MIB eine gute Falle macht. Da fällt mir beim Altpapierstapel etwas ins Auge: eine Einladung für die 200-Jahre-Feier der Akademischen Turnerschaft Rhenania Bern. Wer die dort entsorgt hat? Man weiss es nicht. Aber durch diesen glücklichen Zufall ergibt es sich, dass ich mich daran mache, eine würdige Fahnendelegation zusammenzustellen, um der Rhenania die Ehre zu erweisen. Es erweist sich zwar als ausserordentliches Kraftstück - erst drei Tage vor der Feier habe ich die Fahnenchargierten zusammen - aber eines, das sich lohnen sollte.

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Magnus, 11. bis 14. August 2016

Wir besingen die Stadt in so einigen unserer Lieder, und haben einen aktiven Heidelberger Wingolfiten, der unser Band trägt - trotzdem, von der gegenwärtigen Aktivitas war kaum jemand schon in der altehrwürdigen Studentenstadt. Um dies zu ändern, habe ich eine viertägige Reise organisiert, der sich schlussendlich neben mir noch Cincinnatus, Divina und Seraph anschlossen. Cincinnatus war an diesem Morgen allerdings nicht am Bahnhof Bern anzutreffen; er nahm den Zug direkt ab Zürich HB, wo er noch von Sapka G! mit einem Wegbier verabschiedet wurde - das ist doch ein guter Reisestart! Da er in Basel auch nicht in unseren Zug, der fünf Minuten nach seinem nach Heidelberg fuhr, umsteigen mochte, sassen wir also zu dritt im Bordbistro und liessen uns ein für Schweizer Verhältnisse sensationell günstiges Frühstück servieren. In Mannheim stiegen wir schliesslich zusammen mit Cinci in die S-Bahn nach Heidelberg, wo wir nach gut dreieinhalb Stunden Gesamtfahrzeit kurz vor dem Mittag eintrafen. Das "Abenteuer Heidelberg" konnte beginnen!

Magnus, 05.08.2016

Mein Zug trifft in Zürich ein, und ich steige zaghaft aus. Zürich? Sei‘s drum, ich mache mich auf den Weg, und nachdem ich zuerst fast im falschen Lokal lande, weil ich es falsch im Kopf hatte, stehe ich im ersten Stock der Rheinfelder Bierhalle im Stammlokal der AB Glanzenburger.

Nun muss ich vielleicht noch erzählen, warum ich an diesem Abend überhaupt dort bin, ausser zum Reden und ein paar Bier trinken, denn sowas geht auch in Bern, und ohne den Nachteil, auf Zürcher Hoheitsgebiet zu sein. Die Glanzis hatten die tolle Idee, ein Crowdfunding unter dem Titel „Saufen für den Frieden“ zu starten. 10‘000 Fr. war das Mindestziel, und pro zehn Franken gab es einen Deziliter Bier für das dazugehörige Fest, das nun eben an diesem Freitag stattfindet. So kamen doch ansehnliche 102.7 Liter zusammen, die nun an diesem Abend weg müssen, während der in den 100 Tagen gesammelte Geldbetrag unterwegs auf das Konto des IKRK ist.

Daniel Ziltener v/o Magnus, FS 2016

Der Studentenrat der SUB - oder, komplett geschrieben: der StudentInnenrat der StudentInnenschaft der Universität Bern; ein Thema für sich. Die meisten Studenten bekommen kaum etwas mit, und wenn, dann dass er völlig unproduktiv sei. Das schlägt sich dann entsprechend auch in der Wahlbeteiligung nieder, die oft im einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich liegt. Und an anderen Unis sieht es kaum besser aus. Das ist sehr schade, denn gegenüber der Uni ist es nicht sehr vorteilhaft, keine bessere Legitimation vorweisen zu können.
Dabei vertreiben wir uns die Zeit nicht nur mit ideologischen Grabenkämpfen, sondern tun durchaus Nützliches und Sinnvolles im Rahmen unserer Kompetenzen.

Maibowle – Bierfamilie Walhalla, 06.05.2016

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Es ist wieder Mai! Wie kann man das besser feiern als mit einer Maibowle, nach dem Rezept der Bierfamilie Walhalla. Dafür sind wir eigens am Vorabend (mit reichlich Flüssigem) in den Wald und haben uns auf die Suche nach Waldmeister begeben. Für mich als Juristen unterscheiden sich die verschiedenen Kräuter nur minimal voneinander. Zum Glück hatten wir aber zwei Biologen und einen Hobby-Jäger dabei, die uns drei Juristen viel von der Arbeit abgenommen haben. Nach dem sammeln geht es ab ins Zähringerhaus, und inmitten von mehr Bier und Würsten werden bierfamilieninterne Dinge besprochen.

Fun Fact: Der jetzige aktive Zweig der Bierfamilie Walhalla in der Zähringia geht auf Brütsch v/o Merlin zurück, welche er aus der Carolingia gebracht hat als er in Bern aktiv wurde. In der Zwischenzeit bin ich aber in Zürich aktiv geworden und habe den Ast somit wieder zurückgebracht, bitter nötig angesichts des schwächelnden Astes in Zürich.

Philister Schliessbach v/o Cousteau hat uns tatkräftig mit dem Anrühren unterstützt. Die Bowle allerdings ist nicht nur der Bierfamilie vergönnt. Der Waldmeister wird über Nacht eingelegt, damit wir am nächsten Abend feuchtfröhlich in den (Spät-)Frühling einsteigen können. Bei ausgezeichnetem Wetter auf unserer Terrasse wird gesungen und getrunken bis in die späten Stunden hinein. Was gibt es besseres als Student zu sein, wenn die Veilchen blühen…

Daniel Ziltener v/o Magnus

Es war der 7. Mai, und es stand ein Anlass an, der sich über die letzten Jahre einen festen Platz in unserem Jahreskalender erkämpfen konnte: der Prologue unserer Schwesterverbindung Valdésia aus Lausanne. Kurz nach fünf machten wir uns von Bern aus auf den Weg nach Lausanne. Im Lokal der Valdésia wurden wir gleich freudig empfangen, und nach zwei, drei Gläschen Wein und dem klassischen Prologue-Abendessen mit Gänseleber als Vorspeise ging es kurz nach neun los.

Am Prologue Interne ist man ja eigentlich immer "Versuchskaninchen", denn die öffentliche Vorstellung findet erst eine Woche später statt. Gemerkt haben wir das aber kaum. Eine Stunde lang wechselten sich satirische Lieder und kurze, humoristische Sketche ab, und nebst typischen Valdésia-Wortwitzen kamen von der SVP über Sprachreformler bis zu den Verfechtern von "früher war alles besser" alle etwas unter die Räder. Die Publikumslieblinge waren aber eindeutig das "Fantôme de l'Apéro" und eine Interpretation der Game of Thrones-Titelmelodie. Deutlich nach zehn Uhr Abends, nach den Zugaben, fiel der Vorhang zu tosendem Applaus.

Für unser Fernbleiben am mitternächtlichen "La Messe" möchten wir uns noch entschuldigen, aber irgendwie mussten wir noch nach Hause kommen. Zu unserer Verteidigung: ein gewisses, ebenfalls anwesendes Mitglied hat am Abend vorher zu später Stunde pflichtbewusst "La Messe" gesungen und in der WhatsApp-Gruppe geteilt. Wir hoffen, trotzdem auch nächstes Mal wieder dabeisein zu dürfen, denn der Abend war magnifique! Merci, Valdésia!

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Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Der Mai lockt. Bevor wir in der Zähringia mit der Maibowle den Mai begrüssen, läuten wir ihn mit dem traditionellen Maisingen der Berner Singstudenten ein. Gesungen wird unter Regen (wie jedes Jahr) auf dem Münsterplatz. Danach verschieben wir ins Singstudentenlokal und überbrücken die Nacht bis in die Morgenstunden bei Bier, Brezeln und Weisswürsten. Mit dabei: Der frische Präsident der Burgundia Bern, welcher an seinem ersten Besuch am Maisingen das Gefühl hat, uns in die Maisingen-Gepflogenheiten einzuführen; Wir wundern uns einmal mehr ab der Kuriosität des SchwStv, welcher Jahrelang abwesend vom Platz ist und danach Veteranen der Anlässe Tipps geben will. Alles in Allem jedoch hatte die 6er Delegation der Zähringia viel Spass in dieser Nacht und dankt den Berner Singstudenten für die schöne Durchführung des Anlasses!

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Ort: Zähringerhaus, Datum: 17. April, Zeit: irgendwann früh am Morgen

Daniel Ziltener v/o Magnus

"Viel zu früh" an diesem Morgen (und das ist es an einem Sonntag doch irgendwie immer) lege ich mir das Band über die Schulter und setze das Couleur auf, denn es ist wieder Philistertag! 09:30 c.t. fängt der Frühschoppen an, und tatsächlich schaffe ich es nach dem Salonaufräumen durch tatkräftige Hilfe, dass pünktlich an jedem Platz ein Stuhl und ein Bierglas stehen - immerhin 36 Stück! Und beim anschliessenden gemütlichen Zusammensitzen ist auch schnell vergessen, dass Sonntagmorgen ist.

Ort: Restaurant Rathaus und Zähringerhaus, Datum: 18.03.2016, Zeit: 18:00 c.t.

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Nach wochenlanger Vorfreude ist es endlich soweit, die erste Zähringer Frühlingskneipe steht an! Böse Zungen behaupten, in der Zähringia gäbe es keine Kneipkultur. Diese Aussage stimmt jedoch bloss zu 50%. Zwar halten wir traditionell keine Antritts- und Schlusskneipen ab, unsere Stämme haben allerdings immer einen offiziellen und inoffiziellen Teil. Ob dies in der Summe auf das gleiche Ergebnis kommt wie regelmässige Kneipen sei offengelassen.

Jedenfalls fand sich bereits kurz vor 18:00 Uhr eine stattliche Anzahl an Zähringer Aktiven und Altherren im Stammlokal zum Znacht. Viele Biere, Schnitzel und bloss 2 Stunden später fragte sich manch einer, ob er die Kneipe überhaupt überleben würde, wenn es bereits so anfangen hatte. Es wurde in den Zähringerkeller verschoben. Dass die Anwesenden fast genau zur Hälfte Altherren waren, war eine positive Überraschung. In guter (Falkensteiner-) Tradition wurden Reden geschwungen, Grusswörter gehalten, Familienkanten gesungen, Bierstreite gefochten und vor allem Quarten gesoffen. Auch eine ausgefallene Fuxenproduktion, die hauptsächlich dank bestimmter Altherren funktionierte, war dabei. Hervorzuheben sei an dieser Stelle die Rede des X von Carolus Rex, welcher treffend über die Wichtigkeit des couleurischen Netzwerks und der Verbundenheit unter Farbenbrüdern gesprochen hat. Der anwesende Gast, Sapka von den Glanzenburgern aus Zürich, brachte neben einem Grusswort noch ein Geschenk mit.

Subventioniert wurde der Bierkonsum durch den Einwurf von Met, welcher vom letzten Metstamm noch übrig war. Es stellte sich heraus, dass der Met Altherren genauso gut wie Aktiven bekommt. Der Anlass verklang in brüderlichem Kreise im Zähringer Salon unter tiefen Gesprächen und ausgefallenen Voten.

Liebe Altherren der Zähringia: Dieser Anlass war für euch! Wir hoffen, es hat euch gefallen!

Ein Kurzprotokoll von Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Samstag, 21.11.2015, Zähringerkeller

15:00 Uhr: Die Genossenschaftssitzung beginnt - Wenige Altherren da. Das Heim ist das Zentrum des Verbindungslebens und das wichtigste für eine Verbindung, wieso kommen denn nur so wenige?

16:00 Uhr: Beginn Altherrensitzung. Der gesamte Altherrenvorstand wird (grosse Überraschung!) wiedergewählt. Aktiven-X und Bundes-X halten vortreffliche Voten.

17:00 Uhr: Kommers beginnt. Mehr Altherren würden reinpassen, dann könnte endlich mal mit den Aktiven mitgehalten werden. AH-x Talisker hält eine sehr treffende Rede («Heuchler braucht es nicht. Wir sind keine Heuchler!»).

18:00 Uhr: Cortège läuft ab ohne Aktiven-X und Bundes-X.

19:00 Uhr: Herzinfarkt-Bärner-Platte. Das Lokal hat sicherheitshalber Folie um die Toilettenschüsseln gewickelt um dem grossen Druck standzuhalten. Anzahl Aktiven verdoppelt sich.

20:30 Uhr: Fuxenproduktion – Ganz lustig.

22:30 Uhr: Dessert (Anmerkung des Protokollführers: Gab es überhaupt ein Dessert? Abend verschwimmt langsam)

23:30 Uhr: Unsicher ob Schnaps von der Kellnerin geöffnet wurde, oder von einem Aktiven im Heim.

00:00 Uhr: La messe («Wenn in einem Wald la messe gesungen wird und niemand da ist, der es hört, macht es dann ein Geräusch?»)

00:45 Uhr: AH-X und ehemaliger AH-XX finden zur Aktivitas im Salon. Beginn politischer Streitgespräche und Grabenkämpfe.

02:00 Uhr: Von der Entstehung der Welt bis zum heutigen Tag ist alles durchdiskutiert. Kandidat schläft. Ist die Schnapsflasche halbvoll oder halbleer? (Anmerkung des Protokollführers: Sie ist ganz leer).

02:45 Uhr: Bundes-X wirft AH-X aus dem Taxi und fährt nach Hause.

11:30 Uhr: «Moment…wollte der Altherr gestern Abend jetzt normales oder Alkoholfreies Bier? Wieso steht hier noch die ungeöffnete Harasses Alkoholfreies?»

Ort: Irgendwo in Bern, Datum: 11.11.2015, Zeit: 18:00 c.t.

Daniel Ziltener v/o Magnus

Heute sollen wir, einige von uns zum ersten Mal, in den Genuss eines berüchtigten Klassikers in der Zähringia kommen: dem Kanalstamm! So finden wir uns pünktlich kurz nach sechs an der vereinbarten Tramhaltestelle ein, und warten im Dunkeln auf Bilbo, der genau um viertelnach mit Plastiksäcken mit seiner "Ausrüstung" auftaucht. Er wird uns heute, wie an jedem Kanalstamm, durch die Berner Unterwelt führen. Auf dem Weg zum Eingang wird uns dann bei der ersten Verkehrsampel auch klar, warum solche Erkundungszüge sein Hobby sind: er hat eine Abneigung gegenüber der konventionellen oberirdischen Verkehrsführung. So sind wir dann auch froh, kommen wir lebendig am Schachtdeckel an.

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Die letzten beiden Titelblätter des "Kiesels" waren mit Werbung dafür geziert, die Einladungen an alle Falkensteiner verschickt worden, die Bundeschargierten hatten das dreitägige Ereignis bis ins letzte Detail geplant, der Fuxenstall mit Unterstützung aus dem Salon das Haus auf Hochglanz poliert: das Falkensteiner Bundesfest 2015 kann beginnen!

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Matthias Hohmann v/o Tranquillo

Am frühen Donnerstagmorgen des 24. Septembers machten sich drei Zähringer, Cinncinatus, Magnus und ich, Tranquillo, auf den weiten Weg nach Zürich, um uns dem Herbstreisli 2015 der Carolingia anzuschließen. Bereits um kurz nach 8 Uhr morgens war das Treffen im Zürcher Bahnhof vereinbart. Dies bedeutete eine entsprechend frühere Abfahrt für Cinncinatus und mich aus Bern. Die ohnehin kurze Nacht wurde noch deutlich kürzer, da wir beide am Vorabend noch an unserem feuchtfröhlichen Stamm in Bern teilgenommen hatten. Auch Magnus konnte nicht sehr lange schlafen, denn er stieß aus Biel direkt zu uns.

Eine wissenschaftlich fundierte Analyse von Daniel Ziltener v/o Magnus

Es ist der 11. September 2015, der Freitag vor Semesteranfang, und wie immer findet heute der "Tag des Studienbeginns" statt; und parallel dazu in der UniS der "Campus der Gruppierungen". Natürlich fehlen auch die Studentenverbindungen nicht, die wie immer die hinterste Reihe erhalten. Man kann die Abneigung der Uni gegenüber uns Verbindungen förmlich riechen. Und zu allem Überfluss auch das noch: Alkoholverbot! Prohibition!

CCC, Datum: 20.08.2015, Ort: Bern und Umgebung

Daniel Ziltener v/o Magnus

Als ich den Titel für den Ferienanlass von AH Cousteau wählte, hatte ich noch keine Ahnung, was Cousteau an diesem Mittwochnachmittag auf die Beine stellen würde. Genau genommen hatte ausser ihm selbst niemand eine Ahnung. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er damit unser aller Erwartungen übertroffen hat.

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Daniel Ziltener v/o Magnus

Ein Dreiergrüppchen Zähringer, die auch bei MUNBern Mitglied sind, machten sich diesen Sommer auf nach Wien, um am ViennaMUN teilzunehmen. Da darf ein Besuch beim Wiener Wingolf - Pardon, beim Wingolf zu Wien - natürlich nicht fehlen! Und das sieht der Wingolf nicht anders. Denn kaum sitzen Cincinnatus, Desperado und Magnus nach der Nachtzugfahrt beim Mittagessen beim Mexikaner, klingelt auch schon Cinci's Natel: Sebastian vom Wingolf ruft an (man stelle sich vor, die haben tatsächlich keine Vulgos da!). Keine halbe Stunde später sitzt er dann auch schon bei uns, legt schon die Pläne auf den Tisch, was er mit uns alles vorhat, und wir beginnen, uns Sorgen um unsere Freizeit neben der Konferenz zu machen.

Zähringer Wanderung, Datum: 16.08.2015, Ort: nordwestlich von Aarau

Daniel Ziltener v/o Magnus

Nachdem der Zähringer Familienanlass seit Jahren mit schwindenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen hatte, hat sich Harley entschieden, dieses Jahr stattdessen eine Wanderung im Kanton Aargau, seiner alten Heimat, zu organisieren. Tatsächlich schaffte er es auf diese Weise, dass am 16. August pünktlich um 9 Uhr sechs Zähringer - Harley, Bios, Funke, Animus, Contra und Magnus - im Bahnhof Aarau standen, um zur 17km-Wanderung aufzubrechen. Es regnete zwar leicht, aber was stört das einen Zähringer?

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Daniel Ziltener v/o Magnus

Der Schiesssport hat ja über die Jahrzehnte etwas an Popularität eingebüsst. Nichtsdestotrotz war es uns aber möglich, mit einer Viererdelegation an den vom SSSZH organisierten Akademikertag anzureisen, obwohl Barbarossa ("mein Praktikum fängt früher an!") und Cincinnatus ("Ich habe total vergessen, dass ich heute arbeiten muss!") mehr oder weniger kurzfristig absagen mussten. So trafen wir, Magnus, Harley, Replik und Gast David Aeschbacher, um kurz nach acht mit dem Zug in Visp ein, worauf wir zügig mit einem Shuttle-PostAuto nach Raron gebracht wurden - nicht wie erhofft mit einem Duro.

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Vor der Wartburg. Mehr Fotos gibt's hier

Daniel Ziltener v/o Magnus

DAS Grossereignis des Wingolfs steht wieder an, und der Falkensteiner Bund ist natürlich wie immer eingeladen. Das lässt sich die Zähringia nicht entgehen! Besser gesagt, zumindest ein Teil nicht. Donnerstag Morgen kurz nach acht treffen sich Cincinnatus, Carolus Rex und Magnus, besser bekannt als "die Verwegenen", beim Zähringerhaus, um das Chargiermaterial einzuladen: Fläuse, Hosen, Stiefel, Schläger, Banner... schlussendlich stellt es sich schon fast als Glücksfall heraus, sind wir nicht zu viert - nebst Gepäck und Fahnenstange wäre es eine recht ungemütliche Fahrt geworden.

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Daniel Ziltener v/o Magnus

Viertel nach elf, ich gehe in Richtung Restaurant Krone. Es ist dunkler als sonst, die Strassenlampen sind ausgeschaltet. Es ist der 30. April, das Maisingen der Singstudenten steht bevor, und zum ersten Mal kann ich dem Ereignis beiwohnen. Dies nach dem gerade geendeten - oder sagen wir: gestorbenen - Fachschaftsbräteln auch nicht mehr ganz nüchtern. Schlechtes Dosenbier, Knabberzeugs und laue Stimmung ist aber alles, was ich davon mitnehmen werde. Ganz im Gegensatz zum bevorstehenden zweiten Teil der Nacht - Gottseidank bin ich Couleurstudent!

DSC00216 Wüstenbussard.Mehr Fotos gibt's hier

Philistertag 2015, Datum: 19.04.2015, Ort: Muri bei Bern

Daniel Ziltener v/o Magnus

09:35, Ort: Loebegge. X, FM, Contra und Magnus haben Stellung bezogen und haben Fläuse und unsere Fahne dabei. Wir entdecken zwei AH, die kurz darauf das blaue Bähnli besteigen und uns zurücklassen. Fünf Minuten später - zur abgemachten Zeit - wird uns auch wieder schlagartig klar, dass wir Zähringer sind, weil wieder einmal weniger als die Hälfte der Aktiven pünktlich da sind. Um 53 reicht es aber dann trotzdem allen aufs Tram. AH Merlin hat uns nach Muri eingeladen, wo uns ein Falkner die Beizjagd näherbringen und das Restaurant Sternen die Bäuche füllen soll.

Journée de Falkenstein der Valdésia Lausanne, Datum: 21.03.2015, Ort: Lausanne

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

12:45, Treffpunkt Bahnhof Bern: Niemand da.
12:49, Treffpunkt Bahnhof Bern: „Oh shit, Bus verpasst“, „Verdammt, i chume direkt ufs Gleis“, „Scheisse Jungs, has chli verhängt, chume mitem nächschte Zug nache“.
13:04, Zug Bern-Lausanne: Nur eine Person fehlt – Close enough.
Man sieht es, die Zähringer Aktiven gehen entweder zu einem Bummel, besuchen eine Falkensteinerverbindung oder begeben sich zum Philistertag. Heute jedoch ist besonders, denn wir gehen nach Lausanne an die „Journée de Falkenstein“, den Aktiventag des Falkensteinerbundes, welcher die Valdésia Lausanne dieses Jahr organisiert. Treffpunkt ist der Bahnhof in Lausanne, wo eine Gruppe bestehend aus Cincinnatus, Carolus Rex, Fenrir, Rabe, und Magnus von den Valdésern empfangen wird. Währenddessen irrt Polit, der mit dem nächsten Zug eingetroffen ist, am Bahnhof umher. Schnell stellt sich heraus, dass der Falkensteineranlass eher als Zähringia-Valdésia Anlass enden wird, da weder unsere Freunde vom Schwizerhüsli noch die der Carolingia anwesend sind.

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Zweifarbenkneipe mit Concordia Bern, Datum: 20.03.2015, Ort: Concorderkeller

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Es ist wieder einmal so weit. Die Zähringia und die Concordia feiern ihre altehrwürdige Kneipe gemeinsam, wie es sich in den letzten paar Frühlingssemestern eingebürgert hat. Dieses Mal sind wir im Concorder-Keller in der Postgasse eingeladen. Wie das Glück es will, ist unser eigenes Verbindungshaus nur ca. 3 Gehminuten entfernt, was es uns erfahrungsgemäss einiges leichter machen wird, den Heimweg nach der Kneipe zu finden.

image_3 Mittagsstamm mit der GV Corvina zu Einsiedeln, Datum: 19.03.2015, Ort: Restaurant Rathaus

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Mittagsstamm. Das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es ist entweder die blödeste Idee, die ein Couleurstudent jemals hatte, oder eine Idee so genial, dass man sie mit einem Heilmittel für Krebs vergleichen könnte. Anfangs tendierten wir zu letzterem, danach eher zu ersterem. Aber erst einmal von vorne:
Über mehrere Zufälle und Bekanntschaftsgrade trudelte via Glanzenburger das Angebot bei uns ein, ob wir nicht Lust hätten einen gemeinsamen Anlass über den Mittag mit der GV Corvina zu Einsiedeln abzuhalten, welche anschliessend eine Führung durch das Bundeshaus erhalten würde. In der vollen Kenntnis, dass eine solche Führung nüchtern nur sehr schwer zu ertragen sei, begannen wir gleich mit der Organisation für einen Stamm über den Mittag. Irgendwie bezeichnend übrigens für den Zustand des SchwStV in Bern, dass eine ihrer GV sich nicht für eine ortsansässige SchwStV-Verbindung, sondern für die Zähringia entschieden hat.

Aktivitas-Reise nach Belgrad, 06.-08. Februar 2015

Ein Artikel für den Falkensteiner Kiesel von Robert Arnaud v/o Cincinnatus

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Nach langer Zeit wieder! Endlich haben wir wieder eine Aktivitasreise innerhalb der Zähringia. Zu verdanken haben wir das Tiziano Spiller v/o Enzo, welcher zur Feier seines 1-jährigen Burschenstatus eine Reise nach Belgrad für den Rest der Aktivitas organisiert hat. Als Ziel für dieses Gaudi hat er eine seiner Lieblingsstätten, Belgrad, ausgewählt. Grund dafür sind natürlich nicht die schönen Frauen, der billige Alkohol und das fehlende Raucherverbot - *hüstel* - sondern natürlich die Stadt als Perle des Balkans und Vertreterin eines klassischen Europas aus einer vergangenen Zeit.

Ein Artikel für den Falkensteiner Kiesel Juli 2014 von Nicolas Verbicaro v/o Barbarossa

Der wöchentliche Stamm ist unbestritten der Höhepunkt in der Woche eines Verbindungsstudenten. Es wird sich getroffen um in gemütlicher Runde einen akademischen Austausch auf hohem Niveau zu ermöglichen und schon so manche Unternehmensfusion oder politische Initiative fand an solch einem Tisch ihren Ursprung.

Soweit die Theorie. Wie es in der Praxis durchaus ablaufen kann, sei kurz dargestellt anhand der Geschichte von Herrn von und zu Hintertupfingen v/o Mr. AtM, Lebemann und Teilzeitstudent. Nachfolgend findet ihr einen Überblick der Geschehnisse am letzten Stamm den er besuchte.

Besuch des Weihnachtskommers des Schwizerhüsli Basel, Datum: 13.12.2014, Ort: Zunftsaal des Schlüsselzunft Basel

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

Gastgeschenk Schwizerhüsli-WK 14

An Samstagabend nach einer strengen Woche freut man sich für einmal auf das nichts tun. In solchen Momenten ist eine Bundescharge weniger eine Ehre, stattdessen aber eine schwere Pflicht. So erhält auch die Zähringia Wort aus Basel, dass die hochwohllöbliche Schwesterverbindung Schwizerhüsli Basel ihren feierlichen Weihnachtskommers abhält. So macht sich der Bundes-X (Cincinnatus) gemeinsam mit dem Bundes-XX (Mephisto) und dem ehrenwerten Bursch Carolus Rex und Fux Magnus mit einer 2-Liter-Flasche Tramdepot-Weihnachtsbier als Gastgeschenk auf nach Basel.

Fondueanlass der Zähringia, Datum: 10.12.2014, Ort: Gaststube im Restaurant Rathaus

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

*Hach* der Dezember. Das Wetter ist kalt, der Tag ist dunkel, man riecht Glühwein in den Strassen und auf SRF läuft wieder einmal „Jeder Rappen zählt“. Da will man sich gar nicht vorstellen, wie man dies als Nicht-Zähringer überhaupt aushält. Glücklicherweise feiern wir in der Zähringia  wie jedes Jahr unseren Fondueanlass. Dabei gibt es Käse, Brot, Bier, Wein, Altherren, Damenbesuch und einen tollen Abend.

180. Dies Academicus, Samstag 06.12.2014, Ort: Kultur Casino Bern

Daniel Ziltener v/o Magnus

Zum 180. Mal jährt sich die Gründung der Universität Bern, und wie immer sind nicht nur diverse Professoren und das Uni-Kader dabei, nein, um den Altersdurchschnitt wenigstens ein Bisschen nach unten zu ziehen, stellen die Berner Platzverbindungen ihre Fahnendelegationen. Und die Zähringia ist natürlich mit von der Partie.

Zweifärbeler mit der Halleriana, Mittwoch 03.12.2014, Ort: Halleriana-Heim

Robert Arnaud v/o Cincinnatus

 

Was wäre das Couleursemester ohne Zweifarbenkneipe? „Eigentlich auch so ziemlich spannend und lustig“. Wieso machen wir denn überhaupt Mehrfarbenkneipen? Ganz einfach: Man will sehen, wieviele Quarten im Glas die andere Verbindung hat, wie die Kanten gesungen werden und wie das Verbindungsheim aussieht!

Es heisst ja oft von den anderen Berner Platzverbindungen etwas abschätzig, die Zähringia sei eine "T-Shirt-Verbindung", weil wir an den meisten Anlässen keine Anzüge tragen. Wir hingegen sind froh darüber, und es ist auch schön, eine Zweifarbenkneipe mit einer Verbindung durchzuführen, die unsere Ansichten teilt, was den gesamten Abend sehr viel entspannter und ungezwungener gemacht hat. So trifft sich also die Zähringia um 19:00 s.t. am Zytglogge und geht anschliessend gemeinsam ins Heim der Halleriana Bernensis an der Rathausgasse. Wir werden herzlich begrüsst, und nach einer kurzen Klärung der Unterschiede im Comment kann die Kneipe beginnen!

Die Odyssee des Zähringer-Crambambuli

Daniel Ziltener v/o Magnus

DSCN3213Freitag, 28.11.14, 16:30, Loebegge
Immer, wenn der Winter naht, schlägt die Stunde der Musketiere: die Bierfamilie lädt wieder zu ihrem Crambambuli am letzten Freitag des Novembers. Der motivierte Trupp besteht dieses Jahr aus unserem Aktivitas-Crambambuli-Experten Contra und den Füxen Barbarossa, Polit und Magnus. Der leider abwesende Polit hat als Kompensation zum Glück schon am Vortag reichlich eingekauft, sodass man am Freitagnachmittag um halb fünf Contra, Barbarossa und Magnus vom Loebegge ausgehend beobachten kann, wie sie mit dem Geheimrezept in der Tasche von Laden zu Laden huschen (und zunehmend unter der Last ächzen), um all die leckeren Alkoholika zu besorgen.

Stamm, Mittwoch 15.10.14., Ort: Restaurant Rathaus

Es schlägt wieder einmal 19.00 c.t. und wir befinden uns wie gewohnt im Restaurant Rathaus für unseren wöchentlichen Stamm. Wie es die Pflicht fordert und verlangt erfreuen wir uns an unserer tollen Runde und edlen Hopfensaft. Doch oh weh! Bevor überhaupt erst unsere Gäste eingetroffen sind, haben wir (laut Wirt) bereits einen astronomischen Getränkekonsum. Dieser hält an, obschon uns eine grosse Anzahl Gäste, darunter viele Gewinner unseres Wettbewerbs am Tag des Studienbeginns (TdS), besuchen.

Wikingerstamm, Freitag 10.10.14, Ort: Der berüchtigte grosse Saal

Der Wikingerstamm hat sich mittlerweile einen festen Platz im Jahresprogramm der Zähringia erkämpft, und wer an diesem Freitag mit dabei war, weiss, warum. Wie üblich beginnt der Abend um 19:00 c.t., doch neben dem Bier steht noch ein anderes Getränk prominent auf dem Tisch: Ein grosser Kanister voller Met! Den braucht es auch, denn nicht nur ist die Zähringia zahlreich und guter Laune vor Ort, wir haben auch noch zwei Keilmöbel sowie die Couleuriker Divina vom Schwizerhüsli Basel, Pocalypse von der Valdésia Lausanne, Camillo von den Singstudenten und Vergil der Halleriana Bern zu Gast.

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Traditionell rührt die Bierfamilie Walhalla unter den wachsamen Augen von Mephisto die Maibowle an. Das Rezept ist geheim, aber am Geschmack erkennt man, dass Weisswein und Champagner dabei sind. Die echte Star-Zutat ist allerdings der frisch gepflückte Waldmeister, der hierzulande nur von Mitte April bis Mitte Mai blüht. Der Waldmeister enthält den Pflanzenstoff „Cumarin“ welcher der Maibowle ihren einzigartigen, würzigen Geschmack gibt. Aber Achtung, zu viel Cumarin gibt am nächsten Tag ordentlich Kopfschmerzen!

Mit vielen Gästen und hoher Aktivenzahl brilliert der Anlass und kann als voller Erfolg gewertet werden. Die Zähringia dankt allen teilnehmenden und freut sich bereits auf das nächste Jahr!

(Edit: Im direkten Vergleich zur Maibowle der Berner Singstudenten kann Ihnen doch nur empfohlen werden auch in Zukunft ihre Fackeln darin zu löschen anstatt sie zu trinken!)

Damit die alten Banden halten müssen sie ständig gepflegt und erneuert werden. So hat es auch Glacier und Cincinnatus wieder einmal zu unseren lieben Carolinger Bundesbrüder verschlagen, wo im Restaurant zum Grünen Glas herzhaft geschlemmt und getrunken wurde. Mit dem  Ziel, die carolingisch-zähringische Freundschaft wieder aufleben zu lassen stürzten wir uns an den Stamm und wurden herzlichst aufgenommen. Mit Bierschweinerein, einem Zipfeltausch und der Grosszügigkeit unserer Gastgeber fühlten wir uns äusserst wohl, mussten aber doch am Ende des Abends wieder gehen. Unter Tränen und Umarmungen verabschiedeten wir uns von unseren Bundesbrüdern und eilten auf den letzten Zug. Wir versprechen, bald schon wieder zu kommen.

Grosses Dankeschön an die Carolingia Turicensis (www.carolingia.ch) für ihre Gastfreundlichkeit! Wir freuen uns über jeden Carolinger, den es nach Bern an unseren Stamm verschlägt und wir würden die uns gezeigte Gastfreundschaft sehr gerne erwidern!

Erneut treffen wir uns zu unserem traditionellen Tabakskollegium im Zähringerheim. Ein voller Humidor ist organisiert, das Bier ist kalt gestellt und nichts steht dem erfolgreichen Ablauf des Tabakskollegiums mehr im Wege. Einzig und allein der ursprüngliche Organisator und heutige Referent Parzival fehlt. Was ihm wohl dazwischen gekommen ist? Aber auch ohne historischen Input zu diesem Ereignis lassen wir uns den Grill, das Bier und die Zigarren schmecken. Ein grosses Dankeschön an Tabakgourmet in Bern, welcher uns seine ausgezeichnete Ware zu einem vorteilhaften Preis überlassen hat.  Dies ruft natürlich ehrwürdige Gäste auf den Plan, unter anderem die Altherren Cousteau und Thunder, als auch unsere Bundesschwester Divina vom Schwizerhüsli Basilensis. Wir danken für ihren sehr gern gesehenen Besuch!

Spätnachts wird noch im Berchtolderkeller fertiggetrunken. Wir bedanken uns für die kurzfristige Einladung!

So lange Farbenbrüder, Alkohol, Tabak und Fleisch zusammenkommen und einen legendären Abend geniessen können, kann die Welt nicht untergehen.